Was für Züge?

Es gibt ja Bewohner, die den ganzen Tag Geräusche von sich geben. Namen rufen, Schwester rufen, oder einfach eine Abfolge von Worten. „Lalala“ war der Klassiker beim gemeinsamen Fernsehen – „Eh-eh-eh“ ist zurzeit der Klassiker, einfach so. Nicht, dass die Dame nicht mehr reden könnte, ganz im Gegenteil.

Frau Y: „Eh, eh, eh. Eh, eh…“

Plötzlich, übergangslos: „Schreiben Sie das auf!“

In die folgende, beunruhigende Stille hinein schwindelt die Pflegekraft: „Mach ich, Frau Y.“

Frau Y: „Gut. Ich möchte es auch so gut haben … Wenn ich sehe, was Sie leisten … [PK freut sich, aber wieder mal zu früh:] dann schaffen Sie viel mehr als auf Ihren … Demonstrationszügen!“

Wumm. Das hat gesessen.

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User X, Y, Z …

… und wie sie zu diesem Blog fanden.

Vor einem Jahr hatte ich schon einmal die in meinen Augen schönsten Suchbegriffe gelistet. Mehr gefällig? Bitteschön!

User U: „tavor gesucht 2013 verkauft“ (Kommentar meinerseits: Dementi!!! Hier wird nichts verkauft. Schon gar nicht SOwas.)

User V: „enttäuschung“ (Anmerkung von mir: Das tut mir leid.)

User W: „sehr guter zuverdienst“ (??? Dazu muss ich ja wohl nichts sagen. Oder?)

User X: „grammatik gefunden“ (Das ist schön für X. Allerdings zweifle ich daran, dass der User hier richtig war.)

User Y: „top ten unnützes wissen“ (Danke. Sehr aufmunternd.)

Apropos „Top Ten“. Würde ich eine Top 10 erstellen, hätte den ersten Platz wohl User Z: „warum nahrungsaufnahme beim menschen“

Wer nicht fragt…

 

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Zimmer der Besten

Herr X: „Sie wissen, dass Sie die Beste sind?“

Pflegekraft druckst höflich herum. „Die anderen sind aber auch gut, Herr X!“

Herr X, irritiert: „Das mein ich ja!“

PK kommt jetzt logisch nicht mehr so ganz mit – schert sich jedoch nicht weiter darum. Die Kernaussage ist wichtig.

Vollends Verwirrung stiftet Herr X dann jedoch, indem er weiter redet, mangels Antwort vonseiten der PK eben mit sich selbst: „Ein Jammer!“

 

Herr X vergibt dieses Kompliment übrigens nicht an bestimmte PK’s. Wahllos verteilt er an guten Tagen den Besten-Titel im Fünf-Minuten-Abstand an jeden, der sein Zimmer betritt. An schlechten Tagen lässt er es. Es ist bei ihm offenbar einfach ein Ausdruck allgemeinen Wohlbefindens. Und das freut uns.

 

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Oooo!-saft

Frau Y bekommt Orangensaft.

Sie kann noch allein trinken, tut dies aber nicht immer und muss darum oft motiviert werden.

Eine Pflegekraft betritt das Zimmer und betrachtet interessiert den letzten verbliebenen Schluck im Glas.

Frau Y erklärt: „Da ist was drin!“

PK: „Ja?“

Frau Y: „Die falschen… (sucht nach dem richtigen Wort + findet es:) Hungerkünstler!“

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Schlag&fertig

Essenreichen bei Frau Z.

Pflegekraft: „Machen Sie mal den Mund auf!“

(Nichts.)

PK: „Frau Z, bitte öffnen Sie den Mund!“

Frau Z: „Ja.“ (Mund wieder zu.)

PK: „Frau Z, öffnen Sie mal IHREN Mund…“

(Äußerste Verständnislosigkeit.)

PK: „MUND AUF!“

Frau Z: „GROSSE KLAPPE!“

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