Extrapost – You’ve got LETTERS!

Gern weise ich immer wieder hin auf alle möglichen Aktionen, die sich für die Verbesserung der Bedingungen in der Pflege einsetzen. An dieser Stelle mein besonderer Dank an Stellinchen für Folgendes:

Am 01.03.2014 einen Brief an die Bundeskanzlerin schicken. Wichtig ist der Einwurftermin!

Macht mit und lasst den Briefkasten im Kanzleramt überquellen 🙂

https://dements.wordpress.com/deine-stimme-fehlt/comment-page-1/#comment-1370

Es sollte aber nicht daran scheitern, dass wir nicht wissen, wie man denn so eine Bundeskanzlerin überhaupt anspricht. HIER kann man sich informieren, der Rest dürfte sowieso einfach sein.

Übernehmt den Vordruck und dann gebt ihnen Saures. Nehmt es als Gelegenheit, euch im Gegenteil ein bisschen den Druck von der Seele zu schreiben.
Selbst wenn ich als Skeptiker davon ausgehe, die Dame kriegt das eh nie zu Gesicht, finde ich solche Vorstellungen immer wieder toll:

[Folgt mir in meinen Traum!]
Berge und Berge von Briefen türmen sich auf irgendwelche Tischen in irgendwelchen vornehmen Vorzimmern. Überall sieht man schwitzende Assistenten („Was, noch MEHR?“ – „Oh NEIN!“ – „WER WAR DAS?“ – „DAS VOLK, MADAME.“). Sie haben keinen Platz, um halbwegs vernünftig zu arbeiten. Es herrschen Stress und Hektik, denn schließlich hat man ja noch mehr zu tun als hier den Schreibkram zu machen … So lernen endlich alle Menschen, auch die da oben, das kleine Wörtchen Zeitnot kennen. Dazu gehört der Wegfall von Pausen, man vergisst Essen und Trinken, hinzu kommt körperliche Anstrengung, endlich der ständige Druck von oben und von unten, Mitarbeiter fragen nach Anweisungen, es gibt eine drängelnde Chefin, und endlich geht man nachhause mit der Vorstellung, nur die Hälfte von dem geschafft zu haben, was man eigentlich wollte …
Dann schweißgebadet erwachen.
Schön wär‘s.
Ach, kommt uns das bekannt vor?

 

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Über snoopylife

Jahrelang im sozialen Bereich tätig, unter anderem im Seniorenheim und in einer Schulbibliothek. Schließlich quasi umgefallen und nach Berufsausstieg wieder aufgestanden. Derzeit Freiberuflerin! Arm, aber glücklich.
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