Auf der Suche

Hier erneut eine Ausnahme von der Regel, nur selbst Erlebtes wiederzugeben… Manchmal ist über drei Ecken Gehörtes viel zu stark, um es diesem Blog vorzuenthalten.

Eine Bewohnerin läuft den Flur entlang. Sie läuft und läuft, immer im Kreis. Es hat den Anschein, als suche sie jemanden.

Das Kind einer wildfremden Angehörigen erblickt die Frau. Es ist ein kleines Kind. Also noch in der Lage, sehr offen mit seiner Neugier umzugehen. Die Bewohnerin reagiert nicht weniger offen. Ich weiß nicht, was ich bemerkenswerter finde.

Kind: „Wen suchst du?“

Bew: „Mich!“

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Über snoopylife

Gar nichts.
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9 Antworten zu Auf der Suche

  1. Thala schreibt:

    Empfinde ich als sehr berührend …

  2. Sofasophia schreibt:

    tun wir das nicht alle – wenn auch weniger offensichtlich?

  3. Petra Gust-Kazakos schreibt:

    Eine ganz große kleine Geschichte, sehr anrührend.

  4. Schön, dass sich die „Kinderaugen“ durch jedes Wort bewegen! ☺

  5. emia neon schreibt:

    Beim nicht selbst Erlebten beschleicht einen -mich- wohl immer ein leiser Zweifel: zu schön um wahr zu sein ?

  6. Landkrauter schreibt:

    oh, der ist sehr philosophisch. die Essenz des Lebens (-:
    Gruss Landkrauter

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