Zahnpflege

PK: „Frau Y, machen Sie mal den Mund auf!“

Frau Y: (Lächelt. Wohlgesonnen, jedoch absolut verständnislos.)

PK: „Frau Y, den Mund! Mal bitte weit!! Aufmachen!!!“

Frau Y: „Hihi…“

Sie hat gute Zähne, zwar die dritten, aber auch dazwischen möchte kein Finger geraten… Trotzdem muss man sie ihr heraus nehmen: Weil sie dazu nicht mehr selbst in der Lage ist, und weil man auch diese Zähne putzen muss.

PK lobt: „Ja, prima, laaange aufmachen, bitte! Sagen Sie mal Aaaaa…!“

Frau Y, militärisch knapp: „A!“
PK zieht gerade noch rechtzeitig ihre Finger weg.

PK wiederholt: „Sagen Sie mal Aaaa!“

Frau Y: „A! B! … (+Überlegt. Schließlich unsicher:) D?“

Undsoweiter undsofort.

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Eine Antwort zu Zahnpflege

  1. Clara Himmelhoch schreibt:

    Wenn nicht der Hintergrund „kein lustiger“ wäre, ich müsste lauthals schmunzeln.
    Bei meiner Mutter ist das alles anders. Sie sagt so gut wie überhaupt nichts mehr, erzählen mir jedenfalls Pflegepersonal und Bewohner. Es liegt sicherlich daran, dass sie den „Input“ nicht versteht, also kommt auch kein „output“ – und eine große Rednerin war sie noch nie.

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