Solidarität

Frau Z hat schlechte Laune. Sie staucht die Pflegekraft zusammen:

„Ich geh gleich nach Hause, und dann können Sie hier machen, was Sie wollen. Dann können Sie meinetwegen die Bude verkaufen!“

Kopfkino.

Anschließend die Erklärung der PK, das Haus gehöre ihr nicht, sie arbeite hier.

Frau Z muss das irgendwie besänftigt haben, denn sie sagt nachdenklich:

„Ja, so sind wir einfachen Leute, wir sind zu ehrlich. Ein anderer hätte das gemacht. Der wäre schon längst über alle Berge…“

Advertisements

Über snoopylife

Gar nichts.
Dieser Beitrag wurde unter Bilder für Götter, working for compliments abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Solidarität

  1. Simone Spicale schreibt:

    Das ist ja mal wieder ganz besonders wunderbar! Fast möchte man sie mal alle einladen und eine kleine Party feiern, wenn man hier regelmäßig liest…

    Danke und liebe Aschermittwochsgrüße nach Berlin!

  2. Himmelhoch schreibt:

    Das gefällt mir auch seeeeeeeeeeehr, wie Frau Z. sich mit der PK solidarisiert.

  3. Und von dem Erlös gehen die beiden dann auf eine Sause, nä?! ;o)

  4. lomoherz schreibt:

    Ich war am Wochenende zu Hause. Oma im Pfelgeheim besuchen steht da natürlich auch immer auf dem Plan. Allerdings war es das erste Mal, seit ich deinem Blog folge – ein völlig anderes Gefühl war das, als ich die Bewohner und die Pk grüßte, gespickt mit virtuellen déjà vus 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s