Trost

Bewohner sind oft sehr einfühlsam. Immer wieder bieten sie den ausgehungerten Pflegern etwas zu essen an, zwingen sie mit ausgeklügelten Verzögerungstaktiken zu den sonst unmöglichen (jedoch im Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebenen) Pausen – oder schenken ganz einfach Trost. Wie zum Beispiel Herr X.

Nachdem er mit viel Hingabe zum Trinken motiviert wurde, hat er endlich sein Glas mit Tee geleert. Das sich unverzüglich anschließende, etwas ausufernde Lob der PK muss ihm verdächtig vorgekommen sein. Großmütig wiegelt er ab:
„Na so schlimm wars ja nich…“

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Gar nichts.
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3 Antworten zu Trost

  1. re56nates schreibt:

    Das kenn ich, mir wurde schon die Hälfte des Getränks angeboten oder einmal das halbe Bett, weil ich nach ihrer Aussage auch einen Mittagsschlaf brauche!

  2. Danke für den Lacher! *g

  3. DecemberKid schreibt:

    Kenne das gut. Haben auf Station grad eine total niedliche demente über 90 Jährige Patientin. Sie sagt auch immer, dass ich ihren Rest essen darf und sie hat mir auch schon oft ihr Bett angeboten 😉

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