to hear or not

Klassiker: Schwerhörigkeit einiger Bewohner, die, je nach Thema, mal zu- und mal abnimmt.

Herr Y beim Ankleiden. Standard-Antwort auf egal welche Bemerkung unabhängig von Entfernung des Sprechenden, Tonfall oder Lautstärke: „WAS?“ (mehrfach wiederholt).

Eine Pflegekraft versucht, dem Herrn in die neuen Schuhe zu helfen. Die haben weder Klett- noch Reißverschluss, auch sonst nichts, was das Anziehen erleichtern würde. Beide quälen sich, Herr Y, der mit den Beinen strampelt, und die PK, die einmal mehr ihre Zeit für die nachfolgenden Bewohner auf ein Minimum zusammenschrumpfen sieht.

PK, wohlgemerkt ca. einen Meter unter den Ohren des sitzenden Herrn, murmelt diskret:

„Mann, sind die Schuhe Scheiße!“

Herr Y unverzüglich:

„Da hamse völlig recht!“

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5 Antworten zu to hear or not

  1. Himmelhoch schreibt:

    Ich sags ja schon immer: Alte Leute haben sehr viel mit Kindern gemeinsam, die hören auch nur, was sie wollen.

  2. meineschreibblockadeundich schreibt:

    *gg* Das erinnert mich an meinen Vater! Der hört auch normalerweise so gut wie nichts mehr, aber wehe, man murmelt in drei Meter Entfernung etwas, das nicht für ihn bestimmt ist …

    Herzlichst
    Marie

  3. Frau Himmelhoch, sie waren schneller als ich! ;o)

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